Wie kann man an der Börse handeln und was kostet es?

Um an der Börse zu handeln, müssen wir nirgendwo hinfahren. Im digitalen Zeitalter ist es einfacher als je zuvor, an der Börse zu handeln. Genau das ist auch ein Grund, weshalb zu viele Teilnehmer das Ganze auf die leichte Schulter nehmen. Es gibt beinahe keine Eintrittsbarriere mehr. Alles, was man braucht, ist ein Konto bei einem Broker. Ein Broker stellt ein Unternehmen dar, welches das Bindeglied zwischen uns – den Tradern – und der Börse bildet. In Deutschland sind dies häufig Banken, über die man gewisse Aktien kauft. Das Ganze ist natürlich nie umsonst. Provisionen oder sogenannten Kommissionen werden hierfür verlangt. Dies kann pro Auftrag (einer sogenannten Order) sein, oder abhängig von der gekauften Stückzahl. Der Nachteil der Banken, die als Broker agieren, ist eindeutig: Sie sind viel zu teuer und technologisch nicht das, was wir benötigen, aber dazu später mehr, wenn wir im Detail über Broker sprechen. 

Du musst bislang nur wissen, dass es Broker gibt, bei denen man sich anmeldet und ein Konto eröffnet. Das Geld, welches man dorthin überweist, wird dann genutzt, um direkt über das Internet an der Börse zu handeln. Dafür werden Handelsgebühren, auch Kommissionen genannt, fällig. Wir widmen uns dem Thema Broker im folgenden Abschnitt ausführlicher.